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Samstag, 04.06.2011, 20:08

ich habe ihn weggeschickt
nicht um mich von ihm zu trennen
sondern weil ich ruhe brauche und freiheit und weil ich atmen und frei denken muss
er ist gegangen
zum glück
denn wenn er einfach weiter geweint
und sich dagegen gewehrt hätte
mir raum zu geben
wäre eine trennung unvermeidlich

sie hat den kontakt abgebrochen
sie kann das im moment nicht
und obwohl ich verstehe
was sie meint
kann ich es nicht erklären
es klingt seltsam
wenn ich ihre gründe wiedergebe
es hat etwas mit respekt zu tun
und mit freundschaft
und vielleicht mit liebe
ich weiß es nicht

eine freundin
die mich gut kennt
und die schon die eine oder andere
beziehung mit frauen hatte
ist überzeugt
dass sie mich liebt
und deswegen den abstand sucht
ich weiß nicht
was stimmt

nur einer sache bin ich mir grad sicher
wenn es um sie geht
ich warte auf sie
und ich meine es ernst mit ihr
und den gefühlen für sie

jedenfalls
hilft es
allein zu sein
ich kann jetzt abhängigkeit
viel genauer definieren

denn wenn ich sage
ich fühle mich so abhängig
dann sieht jeder mich an und sagt sowas wie
was, du? nein, du bist autark
und das stimmt
- normalerweise! - ja auch
doch in einer beziehung
bedeutet abhängigkeit für mich
keinen bereich ohne den partner zu haben
so als würde die verbindung zu dieser einen person
in alle meine lebensbereiche lugen
und sich reinreklamieren
und das ist dann nicht bös gemeint
vom partner
sondern ich lass es zu
am anfang forciere ich es
wahrscheinlich sogar
doch dann
nach einiger zeit
und das können monate oder jahre sein
in diesem fall ist es etwas mehr als 1 jahr
wirds zu viel
viel zu viel
so sehr
dass ich um mich treten und strampeln und kämpfen will

ich möchte einen weg finden
einen gemeinsamen mit ihm
und später, wenn sie dazu bereit ist, mit ihr zusammen
oder alleine, wenn sie es nicht wird
aber so weitermachen
wie bisher
wie meine beziehungen gelaufen sind
damit höre ich auf
sofort

***

dieses lied habe ich heute wieder gehört
und erinnert mich sehr an die sehnsucht
die ich für sie empfinde ...



***

just me

PS ich sehe sie "online" in einem social network und es bricht mein herz, ihr nicht zu schreiben, sie nicht zu fragen, wie es ihr geht, ihr zu sagen, dass ich sie vermisse und was ich für sie empfinde. halte ich es wirklich aus? es ist erst zwei tage her, dass ich sie gesehen habe und ich bin schon völlig neben der spur ... 2 monate? 3 monate? wie soll ich das aushalten ...


Samstag, 21.05.2011, 23:29

Ich hatte gestern und heute körperliche Auswirkungen meiner emotionalen Situation, darunter 2 Migräneattacken, die mich (wörtlich) zum Schweigen gebracht haben. Essen kann ich schon seit über 1 Woche nicht richtig.

Er ist einige Jahre jünger als ich (noch etwas jünger als sie es ist) und studiert schon in den letzten Zügen naturwissenschaftliche Fächer. Er ist sowas wie der brave Student, der zuverlässige Sohn, der zurückgezogene Streber. Meint man halt, wenn man ihn kennenlernt.
Kennenlernen. Vor knapp 2 Jahren auf einer Internetsinglebörse. Ich war grad frei geworden und mein Profil wurde vom Betreiber gelöscht. Ich fing also auch da völlig neu an. So schrieb ich mit einigen Männern viele eMails, und schon gegen Ende, als mir die Finger weh taten vom vielen Tippen, kam eine Nachricht von ihm. Keine 08/15-Nachricht (weil persönlich) aber auch nichts, das einen sofort an durchwachte Nächte und feuchte Laken denken lässt. Eher solide, schüchtern. Wir schrieben eine Weile und trafen uns dann. Das war wie die Mails: ehrlich, aufrichtig, unaufgeregt. Aber solide.
So auch die Treffen. Nach wenigen Wochen wohnten wir praktisch zusammen (tun wir auch heute noch) und unsere Beziehung wurde, was die Mails und Treffen ankündigten: solide, ruhig, ehrlich.

Es sieht langweilig aus und fühlt sich für Außenstehende auch an. Ist es nicht. Klar haben wir Gewohnheiten, aber wir blieben flexibel im Verhalten und lebendig im Denken. Wir diskutieren viel, er ist sehr selbstständig in seinen Gedanken, hat zwar sowas wie eine soziale Schwäche, aber die lässt sich bestimmt aufarbeiten, wenn er das möchte.
Er ist sowas wie ein ursprünglicher Romantiker: wo Taten mehr sind als Worte und wo es für die Beziehung spricht, wenn man abends einen Film zusammen schaut. Es ist Stabilität in ihrer Reinform.

Ich liebe dich noch immer und möchte, dass uns nichts auseinanderbringt. Auch das Gefühl zu jemand anderem nicht.

just me


Samstag, 21.05.2011, 10:49

Ich habe mit beiden geredet, wieder kurz hintereinander. Am Dienstag, nur ein paar Stunden nach meinem Eintrag hier, sprach ich mit ihm. Er war ruhig, aber die Auseinandersetzung wurde und wird härter. Er zweifelt jetzt mehr denn je an der Möglichkeit, mit mir eine Beziehung zu haben und wünscht sich, er könne "mir reichen" - was Unsinn ist, denn so fühle ich nicht. Wir sind jetzt aufs Land gefahren und versuchen uns, auf die Beziehung zu konzentrieren.

Mit ihr sprach ich einen Tag später. Sie kann, sagt sie, meine Gefühle nachvollziehen und hat so etwas schon geahnt. Sie hat dann Dinge gesagt wie "es ist asymetrisch zwischen uns, denn ich bin nicht in dich verliebt" aber auch Dinge wie "wenn wir etwas anfangen, entwickle ich sicher Gefühle für dich". Ich interpretiere da jetzt nicht mehr. Sie hat eine ebenfalls schwierige Geschichte und wir haben uns jetzt darauf verständigt, dass die Freundschaft Vorrang hat. Dass ich sie trotzdem liebe, ist natürlich klar und das wissen auch beide.

Ich wollte heute über das schreiben, was sie und mich verbindet. Sie ist ein paar Jahre jünger als ich, liebt (und macht) Musik, interessiert sich für Kunst und Literatur und studiert. Wir kommen aus dem gleichen Berufsfeld (genau genommen machen wir die gleiche Arbeit im gleichen Unternehmen). Wir können stundenlang (und wenn ich schreibe, "stundenlang", dann meine ich das so - unser erstes Treffen hat 9 Stunden gedauert) über alles mögliche sprechen - auch über unsere Vergangenheit (das ist etwas, das ich mit meinem Freund nie tue).
Als ich sie das erste Mal gesehen habe, stand ich im Büro und sie kam in meine Richtung (ich stand vor der Küche) und erkannte sie als die Musikerin einer Band wieder, auf deren Konzert ich wenige Tage zuvor war. Ich sprach sie an und wir beide spürten sofort die Nähe zueinander. Magic. Kaum anders auszudrücken. Am Abend trafen wir uns bei einer Veranstaltung wieder und ich glaube, da war es um uns geschehen. Wir verbrachten die ganze Zeit zusammen und sprachen auch dann noch miteinander, als sie schon längst gehen hätte müssen, um für das Studium zu lernen.
Jedenfalls trafen wir einander etwas mehr als eine Woche später wieder, verbrachten diese 9 Stunden, und als ich heimschwebte, war ich verliebt.

Ich konnte mir das nicht eingestehen - wie auch. Wenn man in einer glücklichen Beziehung ist, glaubt man ja gleich, dass etwas an der Beziehung nicht passt, weil es jemanden gibt, der das Herz zum Hüpfen und Poltern bringt.

Vor einer knappen Woche trafen wir uns, um tanzen zu gehen ... da spielte es dieses Lied und ist seither eng mit ihr verknüpft ...



Ich werde auf dich warten. Meine Gefühle sind sehr geduldig ...

just me


Mittwoch, 18.05.2011, 00:31

Ich habe lang nichts geschrieben, sehr lang nicht. Aber ich glaube, da ich nun sowas wie eine Erleuchtung hatte, dass man auch schwierige Themen aufs Tablett bringen sollte.

Mein Thema ist Polyamory. Das bedeutet, dass man sich aufgrund seiner Gefühlswelt nicht auf einen Partner (oder eine Partnerin) festlegen kann oder möchte.

In meinem Fall ist es so. Ich glaube, ich habe schon immer mehrere Leute gleichzeitig geliebt. Nie mehr als zwei, aber ich dachte dann halt, ich sei verwirrt oder emotional instabil oder sowas. Ich erinnere mich noch gut an Diskussionen aus der frühen Teenagerzeit, in der ich oft gefragt wurde, in wen ich heut verliebt bin. Wie gesagt, ich dachte, ich sei nicht ganz dicht.

Nun bin ich seit über 1 Jahr in einer sehr glücklichen Beziehung. Das ist der richtige Mann für mich, denn die Beziehung ist (zum allergrößten Teil) so wie ich sie mir vorstelle: respektvoll, mit Zärtlichkeit und echten Gefühlen ausgestattet, es gibt Konfliktfähigkeit und Humor, echte Meinungen und Diskussionen. Was sollte ich also mehr wollen?
Vor zwei Wochen dann lief mir eine Frau über den Weg (ich war früher schon in lesbischen Beziehungen und hab mich über die Anziehung nicht weiter gewundert), die mich völlig aus dem Konzept gebracht hat. Heute hat sie beschlossen, nachdem sie mir vor kurzem in einem Gespräch mitgeteilt hat, sie würde ebenso empfinden (also Anziehung und so), sie wolle den Kontakt abbrechen, damit ich meine Beziehung retten kann. Dieser selbstlose Akt hat mich aus der Bahn geworfen. Ich lief diese lange Einkaufsstraße rauf und weinte den ganzen Weg. Obwohl ich sie verstand, konnte ich den Verlust nicht fassen.
Ich rief dann meine Eltern an, um mal aus meiner gewohnten Umgebung (gemeinsame Wohnung mit meinem Partner) zu kommen und um nachzudenken. Meine Mutter ist eine kluge Frau und kapierte sofort, was los war. Wir haben dann geredet und obwohl das doch so nah lag, ist mir erst seit 1 Stunde bewusst: ich liebe sie beide. Sie und ihn. Gleich stark. Sicher gibt es große Unterschiede zwischen beiden. Aber ich sehe keinen Sinn darin, mich gegen jemanden zu entscheiden, nur weil ich Gefühle und Begehren für jemanden entdeckt hab.

Ich war sehr ehrlich zu beiden und man könnte wohl sagen, dass diese Eigenschaft (nämlich fast radikal ehrlich zu sein) den Weg erst eröffnet hat. Ich bereue nicht, mit beiden geredet zu haben. Aber dass ich echte Gefühle für beide habe, ist wahrscheinlich noch schwieriger zu erklären...

just me